Blog 2013

Glückszwang und Burnout

17.12.2013
Wer glaubt, dass er Glück komplett selbst steuern kann, für den wiegt Misserfolg doppelt schwer. Der Druck "ich muss es doch schaffen glücklich zu sein" kann sogar Burnout und Depressionen verursachen. Wer schwierige Erlebnisse unterdrückt, kann sich nicht im Umgang mit ihnen schulen, die Frustrationstoleranz wird nicht gestärkt. Diese ist aber wichtig für ein erfolgreiches Berufsleben, weil es ständig schwierige Situationen gibt. Hierbei ist es wichtig unangenehme Gefühle zuzulassen und mit ihnen angemessen umzugehen.
 

Auditierte Familienfreundlichkeit

10.12.2013
Unternehmen können ihre Familienfreundlichkeit auditieren lassen. Familienfreundliche Maßnahmen sind allerdings nur dann hilfreich, wenn sie Bestandteil des Miteinanders vom Büro bis zur Werkbank sind. Beziehungskompetenz, Motivation, Vertrauen und Wertschätzung in der Führung kennzeichnen eine familienfreundliche Führungskultur. Das kann man nicht messen und auditieren. Dan kann man nur leben. Sascha Schmidt, manager seminare Heft 186
 

Veränderung erodiert Mitarbeiterbindung

06.12.2013
Die Mehrzahl der Unternehmer bewertet die Ergebnisse von Change-Prozessen als erfolgreich. Auf Mitarbeiterseite werden die Ergebnisse jedoch viel seltener als erfolgreich eingestuft. Viele Mitarbeiter sehen sich nach Veränderungsprozessen mit einem höheren Arbeitsaufwand konfrontiert, die Mitarbeiterbindung sinkt. Ein erfolgreicher Wandel hinsichtlich Kostensenkung, Leistungssteigerung sowie einer höheren Wettbewerbsfähigkeit wird durch eine höhere Mitarbeiterfluktuation unterhöhlt.
 

Ist Personalarbeit messbar?

04.12.2013
Personaler unterliegen einem höheren Legitimationsdruck in Unternehmen als andere interne Dienstleistungsbereiche. Weil Umsatz und Rendite die Unternehmenskultur beherrschen, wird laut Heiko Roehl der quantitative Mehrwert der HR-Arbeit immer wichtiger. Hinter der Messbarkeit der HR-Arbeit verberge sich dann häufig nur Scheinobjektivität, die am Bedarf des Unternehmens vorbei geht und der eigenen Positionssicherung dient, so Heiko Roehl.
 

Potenzial der Personalleitung bei Einstellungen

28.11.2013
Nehmen wir an, ein Abteilungsleiter sucht Mitarbeiter danach aus, ob sie ihm gegenüber möglichst unkritisch sind. Angenommen es handelt sich hierbei um eine Abteilung, in der Innovationen nötig sind und daher eine kritische Person, ein Querdenker gefragt ist. Hier wäre es hilfreich, die Personalleitung weist den Abteilungsleiter auf seine Einstellungspolitik hin. In vielen Unternehmen wird dieses Verhalten als Eingriff eingestuft und nicht gerne gesehen. In diesem Fall profitiert das Unternehmen nicht vom Potenzial der Personalleitung.

 

Kritik versus Anerkennung

25.11.2013
Laut einer Studie der ComTeam AG erhalten nur 1/3 der befragten Beschäftigen häufig Anerkennung, 2/3 ab und an und 1/3 selten. Kritik und Tadel werden hingegen nach eigener Einschätzung großzügig verteilt. Das bedeutet allerdings nicht, dass Konflikte konstruktiv gelöst werden. Die Konfliktkultur wurde bei dieser Umfrage von den Beschäftigten überwiegend als "etwas zu schwach" oder "viel zu schwach" eingestuft. Mit Hilfe von Anerkennung lassen sich hingegen gewünschte Verhaltensweisen und die Motivation stärken. Das ist häufig zielführender, als unerwünschte Verhaltensweisen zu kritisieren und damit zu betonen.

 

Berufliche Erreichbarkeit im Urlaub hat Folgen

20.11.2013
Laut einer Studie von LinkedIn denken 40% der Erwerbstätigen im Urlaub über einen Stellenwechsel nach. Dies betrifft vor allem diejenigen, die im Urlaub auch noch für die Arbeit erreichbar sein müssen. Für diejenigen, die im Urlaub nicht erreichbar sein müssen, trifft das nur halb so oft zu. 
 

Berufliche Hürden für Frauen

18.11.2013
Eine Frau heiratet, nimmt den Namen ihres Mannes an und kann jetzt nicht mehr bei der Bewerbung vermeiden, dass ihr Familienstand ersichtlich ist. Ist sie zudem im gebährfähigen Alter, kann die Suche nach einem neuen Arbeitgeber sehr mühsam sein. Im Vorstellungsgespräch sind Fragen nach Kindern, deren Alter und, sofern keine Kinder vorhanden sind, nach der privaten Lebensplanung, dem Beruf des Ehemanns, ob dieser mit umziehen würde oder wie die Fernbeziehung gestaltet wird, keine Seltenheit. Eine verheiratete Frau im gebährfähigen Alter einzustellen, scheint immer noch ein erhöhtes Risiko für Arbeitgeber darzustellen. Aufgrund der gesetzlichen Regelungen für Väter, ist ein vorübergehender Ausfall von Männern beim Arbeitsplatz aber auch nicht mehr ausgeschlossen. Die oben genannten Fragen werden aber meiner Erfahrung nach immer noch häufiger Frauen, als Männern gestellt.
 

Sinn finden außerhalb der Arbeitswelt

13.11.2013
Hat der Karrierestatus in Deutschland einen so hohen Wert, weil wir unserem Privatleben weniger Sinn und Inhalt verleihen? Woran mag es liegen, dass beruflichen Tätigkeiten meist ein höherer Stellenwert beigemessen wird als privaten? Was ist der Preis dafür, der Gewinn davon? Wie sieht es bei Ihnen persönlich zu dem Thema aus? Woher kommen Ihre Überzeugungen? Von den Eltern, den Freunden, den Kollegen, Ihrem ganzen Umfeld oder von Ihnen selbst?

Beruflicher Erfolg erfordert oft Unterordnung

11.11.2013
In den Medien lässt sich regelmäßig lesen, die Generation Y gebe der Arbeit nicht den größten Stellenwert in ihrem Leben. In Deutschland scheint dies erklärungsbedürftig zu sein. Aber was ist daran so außergewöhnlich? Schauen wir in unsere Nachbarländer, so sehen wir Menschen, die ihre Arbeit neben anderen Lebensinhalten als einen wichtigen, aber nicht den Wichtigsten betrachten. Dort ist es selbstverständlich, dass Gesundheit, Familie, Freunde, soziale Kontakte und außerberufliche Aktivitäten ebenso wichtig sind und trotz Arbeitsleben ihre Berechtigung haben. In Deutschland hingegen scheint es immer noch selbstverständlich zu sein, wer beruflich Erfolg haben möchte, muss sein Privatleben weitgehend den Anforderungen der Arbeitswelt unterordnen. Folglich können viele Erfahrungen aus privaten Lebensbereichen kaum gemacht werden. Diese Erfahrungen sind aber für die persönliche Entwicklung und alle damit verbundenen Konsequenzen (beruflich wie privat) genauso wichtig, wie die Berufserfahrung.

Alles oder nichts

08.11.2013
Die Kategorien "alles, nichts, immer, nie" sind in der Kommunikation nicht nur Verallgemeinerungen, die der Realität selten gerecht werden, sie wirken auch wie Totschlagargumente, die eine sachliche Auseinandersetzung erschweren oder unmöglich machen. Daher sollten sie auch nur dann verwendet werden, wenn sie der Realität gerecht werden und nicht aus Wut oder Frust.

Persönliches Wissensmanagement

05.11.2013
Wir erwerben täglich neue Informationen, aber wissen wir auch das, welche uns wirklich weiterbringen, beruflich und privat? Woran erkennen Sie, welche Informationen für Sie wichtig sind? Welche Ergebnisse erzielen Sie mit der täglichen Sammlung neuer Informationen? Sind Sie am Ende des Tages erschlagen oder neu inspiriert von der Informationsflut?

Keine Zeit für Gesundheit und Work-Life-Balance

01.11.2013
Work-Life-Balance-Maßnahmen, betriebliches Gesundheitsmanagement, Wiedereingliederung und weitere Personalprojekte werden von Unternehmen oft mit der Begründung "keine Zeit" abgelehnt. Dabei würde eine Auseinandersetzung mit den Themen verdeutlichen, wie mit individuell passenden Maßnahmen eine Amortisierung von 200% erzielt werden kann. Scheinbar ist die Schmerzensgrenze noch nicht erreicht, um die Themen im Unternehmensalltag zu verankern. Warum braucht es oft erst ein paar Opfer bis Veränderung eingeführt wird?

Psychopathen haben beste Karrierechancen

30.10.2013
Studien belegen, Psychopathen verfügen über Eigenschaften, die den Karriereaufstieg befördern. Dazu gehören ein Übermaß an Fokussiertheit, großem Charme, Selbstdarstellung, Redegewandtheit, Bühnenpräsenz, Risikofreude und Gelassenheit. Die Kehrseite sind Empathiemangel, antisoziales Verhalten, Skrupel- und Gewissenlosigkeit sowie der Einsatz manipulativer Techniken. Mit diesen Eigenschaften ist die Chance in Deutschland sehr groß an die Unternehmensspitze zu gelangen. Stimmen die Zahlen, wird über vieles hinweggesehen. Bevor ein eitriger Vorderzahn gezogen wird, werden acht gesunde Backenzähne geopfert. Rüdiger Hossiep, manager Seminare Heft 186

Feel Good Manager

28.10.2013
Ein Feel Good Manager hat die Aufgabe, frischen Wind in den Arbeitsalltag zu bringen. Dazu gehören Mittagsaktivitäten, den Onboarding-Prozess neuer Mitarbeiter zu organisieren und zu begleiten, Anlaufstelle für alle Mitarbeiter, die Sorgen oder Ärger im Team haben zu sein, Einführungsveranstaltungen und Schnuppertage zu organisieren, Behördengänge oder die Beantragung einer Arbeitserlaubnis.

Wertebalancierte Führung

24.10.2013
Oft kommen Unternehmenswerte nur auf dem Papier zur Sicht. Daher ist es wichtig, die Werte in Strukturen und Prozesse zu übersetzen. In Unternehmen, die eine starke Unternehmenskultur haben, sind die Führungskräfte und Vorstände Botschafter der Werte, indem sie gelebt werden. Wertsteigerung und –entwicklung müssen in Balance kommen. Aus der Konfrontation zwischen denen, die nur auf das Controlling, die Effizienz schauen, und denen, die nur auf die Werte schauen, muss ein Miteinander werden. Bernhard von Mutius

Was Führungskräfte vom Bergführer lernen können

22.10.2013
Auf dem Bergweg kann ich nicht immer linear hochgehen, ich muss auch Serpentine nehmen, um hochzukommen. Ich muss nicht nur hoch- sondern auch wieder sicher zurückkommen. Manchmal muss ich langsam gehen. Nur der Anfänger geht schnell, der Bergführer geht langsam. Dafür kann er auch nach sechs Stunden immer noch schnell werden, wenn es darauf ankommt. Der Anfänger ist dann schon völlig erschöpft. Der Bergführer kann nicht voraussagen, was genau passieren wird. Er muss die Umweltbedingungen lesen und Handlungsempfehlungen ableiten können. Führungskräfte sollten sich vom linearen Fortschrittsdenken frei machen und anfangen, die Wirklichkeit lesen zu lernen.

Ziele im Weg

18.10.2013
Der Fokus auf festgelegte Ziele kann uns das Erreichen der Ziele erleichtern. Durch diesen Fokus kann es aber auch passieren, dass interessante Möglichkeiten, die links und rechts von unserem Weg liegen, nicht entdeckt werden. Wer hingegen ständig rechts und links nach Alternativen schaut, erreicht womöglich erst später oder gar nicht das einmal definierte Ziel. Die Lösung liegt vermutlich in einer gesunden Balance zwischen Zielfokussierung und Offenheit für Alternativen.

Sinnliche Ziele?

16.10.2013
Ziele müssen nicht nur spezifisch sein, sondern auch sinnlich, damit sie Zugkraft entfalten können. Können Sie Ihre Ziele bildlich oder haptisch z.B. mit Legosteinen oder Streichhölzern darstellen? Es geht dabei darum, die wichtigsten Ziele in einem Augenblick erfassen zu können und daran erinnert zu werden.

Umgang mit unangenehmen Gefühlen

14.10.2013
Gibt es eine Situation, die sie nervös macht? Dann gehen Sie den eigenen Gedanken, die hinter diesem Gefühl stehen, auf den Grund, bis sie konkrete Antworten haben. Stimmen die Gedanken zu 100%? Gibt es Gegenbeweise? Stimmen die Annahmen? Ulrich Dehner zufolge hilft es häufig schon negative Gedanken zu durchdenken, um sie zu entkräften. 

Missverständnisse durch emotionale Selbstkontrolle

10.10.2013
Eine strikte Kontrolle der Gefühle kann auch kontraproduktiv sein. Emotionen dienen der Verständigung. Sie zu unterdrücken, führt leicht zu Missverständnissen. Zeigt ein Kritisierter keine emotionale Reaktion, kann beim Kritiker der Eindruck entstehen, seine Botschaft sei nicht angekommen. Das kann ihn dazu ermutigen, seine Kritik deutlicher zu äußern. Der Kritisierte gibt sich nach außen weiterhin cool, während er innerlich kocht. 

Worte erzeugen Stimmung

04.10.2013
Vergleichen Sie die folgenden beiden Sätze miteinander: "Ich kann nicht klagen" und "Ich bin zufrieden". Welcher Satz wirkt auf Sie angenehmer? Ich empfehle positive Wörter stärker zu nutzen und Verneinungen „nicht, kein“, sofern möglich, zu streichen. Das erzeugt Freiheit.

Führung durch Selbstführung

02.10.2013
Die US-Führungsforscher Charles Manz und Henry Sims haben eine Theorie entwickelt. Wenn alle  Führungskräfte im Unternehmen sich selbst gut führen, werden alle Mitarbeiter gut geführt – durch sich selbst. Selbstführung heißt sein Fühlen, Denken und Handeln zielorientiert zu steuern, absichtsvoll zu verändern, wirkungsvoll zu kontrollieren und wertebezogen weiterzuentwickeln, so Günter F. Müller. Das ist deshalb so wichtig, weil z. B. schlechte Laune beim Chef, den Mitarbeiter ins Grübeln bringt: „Habe ich etwas falsch gemacht?“ Die Kontrolle der eigenen Stimmung ist damit ein bedeutender Ausdruck von Verantwortung. Nur, wer sich selbst führen kann, sollte andere führen dürfen. Burkhard Bensmann

Sympathie schlägt Argument

30.09.2013
Unabhängig davon wie gut Argumente sind, laufen sie oft ins Leere. Unser Gehirn scannt automatisch unsere Gefühle gegenüber dieser Person. Überwiegen die guten, dann neigen wir dazu, etwas für die Person zu tun. Selbst wenn wir bewusst versuchen, rational über das Anliegen des anderen zu entscheiden, filtert das Gehirn die Infos und Argumente so, dass sie zu unseren Gefühlen passen. Es macht sie gefühlsecht. Wenn wir jemanden als Unterstützer gewinnen wollen, müssen wir also vor allem eines gewinnen – seine Sympathie. Dr. Volker Kitz

Gleichbehandlung für Ungleiche

25.09.2013
In unserer Gesellschaft gibt es Tendenzen zur Gleichmacherei, hinter dem sich das Wort sozial versteckt: Alle Menschen müssten gleich behandelt werden. Damit aber wird man Niemandem gerecht. Gleichmacherei ist unmenschlich, weil Menschen nicht gleich sind. Diese Einmaligkeit gilt es zu berücksichtigen, wenn wir einen Menschen ethisch einwandfrei behandeln wollen. Wer alle Menschen gleich behandelt, nimmt ihnen jegliche Individualität. Die Einrichtung eines Betriebskindergartens ist deshalb auch dann sozial, wenn der Teil der Belegschaft, der ihn nicht in Anspruch nimmt, leer ausgeht. Ulf D. Posé

Emotionen beim Change Management

23.09.2013
Veränderung lässt sich im Berufsleben schwer von außen erzwingen, wenn die innere Bereitschaft der Betroffenen fehlt. Oft steht jedoch die Vermittlung von Fakten im Vordergrund und emotionale Dimensionen des Wandels werden vernachlässigt. Eine Berg- und Talfahrt der Gefühle lässt sich zwar auch mit dem besten Emotionsmanagement nicht vermeiden. Barbara Thoma zufolge lässt sich der Prozess aber straffen. „Je sensibler die Verantwortlichen mit Emotionen umgehen, desto schneller werde Veränderung akzeptiert.“

Die Lücke im Lebenslauf

20.09.2013
Eine Lücke im Lebenslauf ist nicht unbedingt ein Makel. Er kann auch ein Beleg dafür sein, eine Person vor sich zu haben, die den Mut und die Kraft hatte, nach einer Schlappe wieder aufzustehen. Das ist es, was starke Persönlichkeiten ausmacht, die Unternehmen brauchen. Das sollte mehr wiegen, als ein noch so glatter, geradliniger Lebenslauf.  

Aufschieben von Entscheidungen

18.09.2013
Werden Entscheidungen aus Angst vor dem Scheitern aufgeschoben, kann ein Teufelskreis entstehen. Zuerst werden Probleme geleugnet, dann sehen sich Betroffene als Opfer. Das Aufschieben von Entscheidungen kann die Handlungsoptionen derart reduzieren, dass die Erkenntnis, es gebe „keine Alternative“, zur Maxime werden kann. Daher lohnt es sich, mit dieser Mechanik und der eigenen Furcht vor dem Scheitern auseinanderzusetzen.

Angst vorm Scheitern beeinflusst Entscheidungen

16.09.2013
Erfolgs- und Leistungsdruck kann lähmen und sogar zu einer Kultur des Aussitzens führen. Damit werden schwierige oder unangenehme Entscheidungen hinausgezögert oder ganz vermieden. Es fehlt der Mut, neue Wege zu gehen und damit etwas zu riskieren. Wir könnten viel entspannter sein, wenn wir Scheitern nicht als Niederlage definieren würden, sondern als Meilenstein für Reflexion, Veränderung und Innovation. Wer den Mut hat zu scheitern, hat folglich auch den Mut Entscheidungen zu treffen und dazu zu stehen - vor sich und vor anderen.

Lächeln behindert Karriere bei Frauen

12.09.2013
Laut einer Studie der Technischen Universität München wird Frauen vor allem dann weniger Führungswille als Männern zugetraut, wenn sie fröhlich wirken. Anderen Untersuchungen zufolge haben aber gerade diejenigen größere Chancen auf eine Führungsposition, die als besonders führungswillig wahrgenommen werden. Das ist z. B. bei Personen, die stolz wirken, der Fall. Dahinter stecken Stereotypen, die nicht so einfach abzustellen sind. Meiner Meinung nach kommt es aber auf die Art des Lächelns an. Dieses kann verlegen, unsicher oder kompetent und selbstbewußt wirken.

Chefs demotivieren Mitarbeiter

06.09.2013
Laut einer Studie der Hay Group demotivieren 49 Prozent der deutschen Führungskräfte ihre Mitarbeiter. Nur jeder dritte Chef sorgt für ein leistungsförderndes Arbeitsklima. Einen Grund dafür sehen die Studienleiter in einseitigem Führungsverhalten. Viele Manager setzen auf einen einzigen Führungsstil, anstatt je nach Situation zu entscheiden, welcher Führungsstil angemessen ist. In Europa dominiere der direktive Führungsstil. Hierbei gibt der Chef Anweisungen und erwartet die uneingeschränkte Befolgung des Mitarbeiters. Damit wird Motivation, Kreativität und Eigeninitiative zerstört. Thomas Gruhle empfiehlt eine Kombination aus visionärem, partizipativen, coachenden und den Zusammenhalt fördernden Führungsverhalten.

Der Körper spricht

02.09.2013
Der Körper lügt nicht. Im Gegenteil! Er verrät mehr als 1000 Worte. Es ist die Ursprache des Menschen und damit unsere erste Sprache, die wir lernen. Das Gehirn macht es sich einfach. Wir schließen vom Äußeren auf das Innere. Läuft jemand während einer Rede hektisch auf und ab, so hat er vielleicht nicht nur äußerlich, sondern auch innerlich keinen festen Standpunkt. An der Gehart lassen sich auch Rückschlüsse auf den Gang durchs Leben schließen. Ist der Gang zügig, handelt es sich eher um eine zielstrebige Person. Ein langsamer Gang spricht eher für Gemütlichkeit oder für eine Person, die überlegt und vorsichtig handelt.

Unpassende Kleidung behindert Karriere

20.08.2013
Der Kleidungsstil beeinflusst die Karriere. Die Kleidung sollte weder zu groß, noch zu klein oder zu eng sein. Die Farben sollten zur Branche und zum Typ passen. Stoffe, die schnell knittern, schlecht fallen oder durchsichtig sind, machen keinen professionellen Eindruck. Sandalen, ärmellose Hemden, Freizeitkleidung, helle Socken zu dunklen Hosen, Flip-Flops werden in den wenigsten Branchen von Kunden akzeptiert. Kombinationen von Hose und Sakko wirken legerer als ein Anzug/ Kostüm. Mit dem Kleidungsstil kann man gegenüber sich selbst, seinem Gegenüber und seinem Umfeld Wertschätzung oder Gleichgültigkeit ausdrücken.

Das Äußere zählt

28.08.2013
Wir kommunizieren immer, auch dann, wenn wir nichts sagen. Unsere Kleidung, Frisur, Körperhaltung und -pflege und unsere Schuhe transportieren Botschaften. Nicht nur ob wir dem legeren, modernen, eleganten oder eher sportlichen Typ zuzuordnen sind, sondern auch ob wir auf eine gute Passform, gute Stoffe, passende Farben und Stil achten, lässt sich an unserem Äußeren erkennen. Welche Botschaften senden Sie mit Ihrem Äußeren? Ein hochwertiges Produkt hat meistens auch eine hochwertige Verpackung. Wie sieht das bei Ihnen aus?

Abweichung, nein danke

22.08.2013
Muss in Ihrem Unternehmen so viel wie möglich nach „Schema F“ laufen, weil die geringste Abweichung durch flexibles Handeln zu viele Fehler verursachen würde? Falls ja, woran könnte das liegen? Wie könnte das verbessert werden? Die täglichen Herausforderungen erfordern schnelles und flexibles Handeln. Unternehmen, die schnell, zielorientiert und kundenspezifisch handeln, generieren Wettbewerbsvorteile.

Handeln sagt mehr als 1000 Worte

19.08.2013
Welche Werte haben Sie? Oder finden Sie es nicht so wichtig, das zu wissen? Wir alle haben Werte, vielleicht sind wir uns dessen nicht so bewusst, aber sie bestimmen unser Handeln und es ist unvermeidbar, dass andere unsere Werte erkennen: Durch unser Handeln. Dieses spricht lauter als alle Worte.

"Ich tu doch schon alles"

11.07.2013
Kommt Ihnen der Satz oben bekannt vor? Meiner Meinung nach geht es nicht um alles oder nichts, sondern darum das Richtige zu tun. Was bringt Höchstleistung, wenn man auf dem falschen Weg ist? Erschöpfung und Frustration. Daher finde ich es wichtiger, den eingeschlagenen Weg öfters mal kritisch zu betrachten. Abzweigungen werden dadurch sicherlich auch leichter erkannt.

Führungspersönlichkeit

08.07.2013
Folgen Ihre Mitarbeiter Ihnen, weil Sie wollen oder weil sie müssen? Bei letzterem kommt die Motivation von außen, bei ersterem von innen, von der Person selbst. Für echten Fortschritt und nachhaltige Veränderung bedarf es der Motivation die von innen kommt. Dafür bedarf es Führungspersönlichkeiten, die echten Sinn stiften und diesen auch ihren Mitarbeitern vermitteln können.

Innovation braucht Raum und Zeit

05.07.2013
Wie häufig erleben Sie im Arbeitsalltag dass neue Ideen willkommen geheißen werden? Neue Ideen sind oft eine Störung, auf die das Management wie ein Immunsystem reagiert, das alle Störungen wie Krankheiten bekämpft. Das Management verlangt Beweise für die Existenz des Neuen. Sind diese Beweise nicht oder nur ansatzweise vorhanden, ist das Management böse über die Störung. Das Tagesmanagement hat keine Luft, aber das Neue braucht diese Luft.

Elegante Verabschiedung beim Netzwerken

03.07.2013
Angenommen Sie befinden sich auf einer Veranstaltung in einem Gespräch, welches Sie gerne beenden möchten, da sie noch weitere Teilnehmer kennenlernen möchten. Sie haben nun verschiedene Möglichkeiten. Folgende gefällt mir persönlich am Besten: "Schön, dass wir uns kennengelernt haben, ich gebe Ihnen meine Visitenkarte und gehe jetzt, da ich gerne noch weitere Teilnehmer kennenlernen möchte. Einen schönen Abend Ihnen, auf Wiedersehen".  

Personalentwicklung mit Microlearning

01.07.2013
Der Berufsalltag fordert 100% igen Einsatz und ist meist stressig. Wie können sich Mitarbeiter unter sochen Umständen auch noch kontinuierlich weiterbilden? Microlearning kommt dabei immer häufiger zum Einsatz. Neues Wissen wird in kleinen Häppchen, z. B. in Form von Videos mit einer Dauer von max. vier Minuten, zur Verfügung gestellt. Der Lernstoff wird dabei so weit wie möglich aufgeteilt, ohne dass er seinen Sinn verliert. Die Mitarbeiter können sich, wann immer sie wollen oder die Infos brauchen die Videos ansehen. Der Einsatz der Methode hat aber auch Grenzen. Die soziale Handlungskompetenz wird mit Microlearning wohl nicht erweitert.

Fortbildungen gehören zur modernen Arbeitswelt

26.06.2013
Laut einer repräsentativen Studie von ManPower sind 77 Prozent aller deutschen Arbeitnehmer an Fortbildungen interessiert. Aber wie sieht das Interesse der Vorgesetzten und Führungskräfte daran aus? Als ich meinen MBA als Fernstudiengang absolvierte und gleichzeitig eine neue berufliche Position suchte, erwies sich meine Fortbildung wieder Erwarten als Hindernis für eine Einstellung. Und das war kein Einzelfall. Zugegeben ein MBA ist zeitaufwendig. Von dem gewonnen Know-how können Unternehmen doch nur profitieren, auch wenn sie Zeit für die Weiterbildung freistellen müssen. Daran hapert es aber meiner Erfahrung nach sehr häufig. Das Weiterbildungsinteresse von Arbeitnehmern steht häufig im Widerspruch zu den Interessen von Teams und Vorgesetzten, welche die Arbeit erledgit sehen möchten und oft auf später vertrösten. Dieses "später" sollte genau datiert werden, damit alle Betroffenen langfristig planen können und die eigenen Ziele im Auge behalten werden.

Fehler - Tabu unserer Zeit

21.06.2013
Fehler und Scheitern sind ein großes gesellschaftliches Tabu. Dabei sind Erfolge gerade deshalb so wertvoll, weil sie nicht selbstverständlich sind, weil man scheitern kann. Fehler und Scheitern gehören zum Leben dazu, wie die Schatten zur Sonne. Wer viel tut, kann viel falsch machen und scheitern. Höchste Zeit also, das Thema nicht weiter zu tabuisieren, sondern zu überlegen, wie wir konstruktiv mit Fehlern, den eigenen und fremden, umgehen können. Das ist menschlicher, als die erfolgreichen anzuhimmeln bis sie scheitern und die gescheiterten zu verurteilen. Ein guter Umgang mit den eigenen und fremden Fehlern, macht den Weg frei, trotz Fehler und Scheitern mit uns selbst und Anderen in Frieden zu leben.

Work-Life-Balance als Allheilmittel

19.06.2013
Betriebliche Work-Life-Balance-Maßnahmen werden oft als Allheilmittel angesehen. Mit ihnen lasse sich die Arbeitgeberattraktivität steigern, Bewerber anziehen und binden und weitere Herausforderungen meistern - und nebenbei die Employer Brand stärken. Viele Unternehmen rühmen sich auf ihren Websites und in Hochglanzbroschüren mit Work-Life-Balance-Maßnahmen. Das Thema ist ja im Trend. Fragt man genau nach, befindet sich hinter dem Begriff aber häufig keine Personal- oder Unternehmensstrategie, sondern Absichten ohne einer klaren Strategie oder Vision. Was nützen diese, wenn bspw. der männliche Mitarbeiter nicht um 17.00 das Meeting verlassen kann, um seine Tochter aus dem Kindergarten abzuholen? Eine wirklich attraktive Employer Brand entsteht nicht durch die Kommunikation attraktiver Themen auf Werbekanälen, sondern durch eine Unternehmenskultur, die durch ihre gelebte Praxis von sich reden macht, bei ihren Mitarbeitern, Kunden und Geschäftspartnern. Erst dann, ist es glaubwürdig, das Thema auf die Unternehmensseite und in Broschüren zu kommunizieren.

Telefonische Kundenbetreuung

14.06.2013
Stellen Sie sich vor, Sie rufen beim telefonischen Kundendienst Ihrer Bank an und erhalten die Nachricht "Ihre Kontonummer ist nicht vergeben, ich kann Ihnen leider nicht weiterhelfen. Einen schönen Tag, auf Wiederhören!". Wird die telefonische Kundenbetreuung von einem Fremdanbieter übernommen, dann sollte sie auch einwandfrei funktionieren. Dies ist jedoch oft nicht der Fall. Der Mitarbeiter eines Callcenters kann dem Anrufer oft nicht weiterhelfen, weil er nicht die Zugriffsrechte auf Daten hat, die ein Angestellter hat. Davon abgesehen ist ein Mitarbeiter eines Callcenters i.d.R. nicht so gut mit den Produkten eines Unternehmens vertraut wie dessen Angestellte. Wird der telefonische Kundendienst vom Unternehmen selbst angeboten, ist es häufig einfacher Kunden kompetent zu betreuen und damit Wettbewerbsvorteile zu generieren.

E-Mail Ordnung

12.06.2013
Verfügt Ihr Team, Ihre Abteilung über eine allen bekannte und akzeptierte E-Mail Ordnung? Warum nicht? Ärgern Sie sich nicht manchmal darüber, nicht zu wissen, ob der Anhang oder die untenstehende Korrespondenz für Sie wichtig ist? Oder über einen Betreff, der seit Wochen nicht aktualisiert wurde und in dem jedes zweite Wort aus "Re" besteht? Erhalten Sie viel zu viele Mails, die Sie nicht erhalten müssen? Stimmen Sie bei mehreren Fragen zu, so wird es höchste Zeit mit den Kollegen und Führungskräften eine E-Mail Ordnung zu vereinbaren. Hier ein paar Anregungen:
  • Anhänge werden erklärt oder weggelassen
  • Die vorherige Korrespondenz unten in der E-Mail ist entweder wichtig oder wird gelöscht
  • Im Verteiler stehen nur Personen, die handeln (bei "An") oder informiert (bei "CC") sein müssen
  • Die Betreffzeile wird regelmäßig aktualisiert und ist aussagekräftig
  • E-Mails wird nicht hinterher telefoniert, um beim Kollegen mehr Druck auf Erledigung auszuüben
  • Ihre Vorschläge?

Ehrlichkeit im Business

10.06.2013
Vor kurzem fragte ich bei einem Hotel, ob dieses grundsätzlich eine Küche mit Koch für Trainings vermiete. Die Antwort war positiv, wir vereinbarten einen Termin. Dabei stellte sich zu meiner Überraschung heraus, dass es nur eine Küche gab, welche nicht vermietet werden kann. Das Treffen hätten wir uns sparen können, wenn mein Gesprächspartner die E-Mail ehrlich beantwortet hätte. Stattdessen wurden mir die Möglichkeiten zur Miete von Seminarräumen erläutert. Ich fühlte mich betrogen. Mit einer generellen Zusage auf meine Anfrage wurde ich in einen Termin gelockt, bei dem sich herausstellte, dass mein Anliegen gar nicht bedient werden kann. Das Vertrauen wurde dadurch beschädigt und damit die Grundlage für weitere Kooperationen.

Chaos als Normalzustand

07.06.2013
Hat Ihr Team eine schriftliche Büroordnung? Warum eigentlich nicht? Sicherlich gibt es auch bei Ihnen Themen, bei denen eine Regelung für alle Beteiligten Klarheit schaffen würde. Regeln und Zuständigkeiten sollen das Zusammenleben erleichtern, nicht erschweren. Sie können je nach Bedarf, in Abstimmung mit allen Beteiligten, angepasst werden. Wo Chaos der Normalzustand ist, wird häufit viel Zeit und damit Energie verschwendet. Welche Bereiche lassen sich in Ihrem Team durch Regeln vereinfachen? Was für den einen selbstverständlich ist, ist es noch lange nicht für Andere. Vereinbarungen die schriftlich festgehalten werden, werden vermutlich ernster genommen.

Interkulturelle Kompetenzen im Berufsleben

03.06.2013
Die Arbeitswelt wird hierzulande internationaler und damit steigen die Anforderungen an Mitarbeiter und Führungskräfte. Auch innerhalb Europas gibt es erhebliche Unterschiede im Umgang mit Feedback, Kritik, Kunden, Terminen, Stress, eigenen und fremden Fehlern, Selbst- und Zeitmangement, am Telefon und in der Korrespondenz. Das Arbeitsleben wird nicht leichter, wenn diese Unterschiede geleugnet oder marginalisiert werden- ganz im Gegenteil. Während meines mehrjährigen Spanienaufenthaltes ist mir bspw. immer wieder aufgefallen, wie direkt und kantig wir Deutschen sind. Das führt häufig zu Irritationen beim Gesprächspartner. Unternehmen profitieren von meiner Auslandserfahrung bei der Integration von ausländischen Azubis im Berufsalltag. Hierbei besprechen wir die oben genannten Themen auch mit den Ausbildern.

Förderprogramm für Ausbildungsinteressierte aus Europa

30.06.2013
Vielen Unternehmen fehlen Auszubildende. Mit dem Förderprogramm der "Zentralen Auslands- und Fachvermittlung", kurz ZAV, können ausbildungsinteressierte Jugendliche finanzielle Unterstützung für An- und Abreise, einen Deutschkurs sowie Unterhalt zur Absolvierung eines Praktikums vor einem Ausbildungsstart beantragen. Somit können Unternehmen viel Geld sparen, da sie diese Kosten nicht selbst tragen müssen. Wer allerdings noch nicht gut deutsch versteht, wird Schwierigkeiten bei der Antragstellung haben, die vom Ausbildungsinteressierten ausgehen muss.

E-Mail Knigge

26.05.2013
Eine berufliche E-Mail erfordert die gleiche Sorgfalt wie ein herrkömlicher Geschäftsbrief. Nicht selten werden hier aber die Regeln zur Rechtschreibung und Grammatik sowie der Schreibstil vernachlässigt. Stundenlanges Arbeiten am PC ermüdet die Augen. Sind E-Mails dann auch noch inhaltlich und förmlich so gestaltet, dass es anstrengend ist sie zu lesen, erweisen Sie Ihren Lesern keine Freude. E-Mails hinterher zu telefonieren, sollte wohl überlegt und begründbar sein, ansonsten ist es kein guter Stil.  

Der Kunde als Ideenlieferant

21.05.2013
Weltweit entstehen neue Produkte und Dienstleistungen. Für das Überleben von Unternehmen stellt das eine enorme Herausforderung dar, denn man kann nie wissen, ob ein anderes Unternehmen mit einem ähnlichen oder gleichen Produkt schneller auf dem Markt ist. Daher lohnt es sich, Kundenstimmen bei der Produkt- und Dienstleistungsentwicklung und -verbesserung zu beachten. Das ist möglich mit einem professionellen Beschwerde- und Reklamationsmanagement, welches die Kundeninformationen an die richtigen Stellen im Unternehmen weiterleitet. Auch die Beobachtung des virtuellen Austauschs zu Produkten und Dienstleistungen kann nützlich sein, Kundenbedürfnisse frühzeitig zu erkennen und die Geschäftsstrategie danach auszurichten.

"Nein" sagen mit gutem Gewissen

16.05.2013
Fürchten Sie manchmal auch, Unverständnis oder Ablehnung zu erfahren, wenn Sie anderen mit "Nein" antworten? Das ist verständlich, denn der Mensch strebt nach Akzeptanz. Ein "Nein" mit einer sachlichen Erklärung kommt sanfter und freundlicher beim anderen an. Allerdings sollten Erklärungen nicht in Rechtfertigungen ausufern, weil hierbei schnell der Eindruck entsteht, als räume man sich selber nicht das Recht für ein "Nein" ein und suche daher nach vielen Argumenten. Ein Grund sollte ausreichen. Ist das nicht der Fall, helfen viele Argumente häufig auch nicht weiter. Fühlen Sie sich mit dem Unverständnis der anderen Person nicht wohl, so stellen Sie sich doch mal die Frage, ob und wie sich das auf Ihr Leben auswirkt. Bei der Blickweise, verliert so manche Reaktion unseres Gegenübers an Dramatik.

"Nein" sagen

12.05.2013
Sie kennen das sicherlich auch, eigentlich möchten Sie "nein" sagen, es fällt Ihnen aber schwer. Je eher wir anfangen, aus der "Ja"-sagen Spirale auszusteigen, desto einfacher ist es, uns von äußeren Erwartungen zu befreien und dauerhaft zufriedener zu leben. Ist Ihre Umgebung erst mal daran gewöhnt, dass Sie schnell und meistens mit "Ja" antworten, ist es schwieriger aus diesem Kreislauf auszusteigen, da dieses Verhalten oft auf Ablehnung stößt. Denken Sie daran, dass ein "Ja" auch immer mit einem "Nein" gegenüber anderen Optionen verbunden ist. Ist Ihr "Ja" für andere dauerhaft mit einem "Nein" gegenüber den eigenen Bedürfnissen oder Werten verbunden, werden Sie damit dauerhaft nicht glücklich sein.

Sommerzeit Duzzeit?

06.05.2013
Im Sommer sind wir mehr draußen unterwegs und lernen schneller neue Leute kennen. Die schnelle Vertrautheit im Biergarten sollte hierzulande aber nicht zum schnellen Duzen verleiten. Im Privatleben sollte ein Duzangebot nur von der älteren Person oder bei ähnlichem Alter von der Dame ausgehen. Im Berufsleben ist die Hierarchie für ein Duzangebot entscheidend. Sind die Personen in der Hierarchie gleichrangig, darf die Ältere Person, bei ähnlichem Alter die dienstältere Person das Duzen anbieten. Vorher sollte man sich immer fragen, ob die andere Person das Duzangebot als angenehm empfinden würde. Eine andere Person ungefragt zu duzen, ist, abgesehen von bestimmten Branchen oder Freizeitorten, in Deutschland respektlos.

Selbstwert

03.05.2013
Worüber definieren Sie Ihr Selbstwertgefühl? Über Beruf und Leistung oder über Ihre Persönlichkeit? Bei ersterem fällt der Selbstwert schnell weg, wenn Sie nichts mehr leisten können, z. B. wegen Krankheit, bei letzterem ist Ihr Selbstwertgefühl unabhängig von Ihrer Leistung.

Opfer für die Karriere

02.05.2013
Arbeiten Sie auf Kosten Ihrer Gesundheit um viel Geld zu verdienen? Dann besteht das Risiko, dass Sie irgendwann viel Zeit und Geld für die Rettung Ihrer Gesundheit investieren  müssen.

Vertrauen und Verkaufen

29.04.2013
Was in vielen Ländern im Geschäftsleben ganz normal ist, wird in Deutschland häufig vernachlässigt; Der Aufbau einer Vertrauensebene vor dem Gespräch über Geschäftliches. Dazu gehört es erst mal eine Beziehung aufzubauen, Interesse an der Person, ihren Bedürnissen zu haben und zu zeigen. Bestenfalls ergibt sich daraus eine langfristige Beziehung oder Kundenbindung an ein Unternehmen. Bei der großen Produktvielfalt, deren Unterschiede für den Kunden häufig nicht zu erkennen sind, falls es überhaupt welche gibt, liegt in der Kundenbeziehung und -betreuung großes Wettbewerbspotenzial.

Angaben auf der Website

26.04.2013
Neulich sprach ich eine Führungskraft auf seine, auf der Website proklamierte, Unternehmenskultur an. Flexible Arbeitszeitmodelle, so die Info auf der Website, seien Bestandteil der Unternehmenskultur. Im Gespräch stellte sich jedoch sofort heraus, dass dieses Angebot nur in Extremfällen, bspw. einer Mutter von Zwillingen und auch nur dann, wenn es zu Hause chaotisch sei, gewährt würde. Kulturmerkmale sind im Allgemeinen aber nur Faktoren, die mit einer gewissen Regelmäßigkeit gelebt werden und das nicht nur in Ausnahmefällen. Warum also etwas proklamieren, was es nicht gibt? Nur, weil es viele tun? Das macht den Kunde misstrauisch. Vertrauen ist aber die Voraussetzung für Beziehungen und Geschäfte. Daher sollten alle Infos auf einer Website wahrheitsgemäß sein!

Training emotionaler Intelligenz

22.04.2013
Kann man emotionale Intelligenz trainieren? Ich bin mir sicher. Achten Sie bei wichtigen Entscheidungen mal darauf, ob Sie diese aus dem Verstand heraus oder aus dem Bauch heraus treffen. Häufig analysieren wir ein Problem intensiv, vernachlässigen dabei aber die Frage "Was sagt mein Gefühl dazu?" Haben Sie ganz unterschiedliche Gefühle, können Sie diesen jweils Stimmen zuordnen und sie sprechen lassen. Schenken Sie Ihren Gefühlen die gleiche Aufmerksamkeit und Bedeutung wie Ihren sachlichen Argumenten. Auch Gefühle kann man hinterfragen, z. B. "Gab es schonmal eine Situation, in der ich ähnlich gefühlt habe? Was genau war da los? Wovor möchte mich das Gefühl jetzt evtl. warnen? Ist diese Warnung in der jetzigen Situation relevant oder wichtig?

Emotionale Intelligenz

16.04.2013
Peter Salovey, der den Begriff Emotionale Intelligenz geprägt hat, gliedert ihn in fünf Bereiche:
  • Sie kennen die eigenen Gefühle und Emotionen -> Sie finden den richtigen Kurs
  • Sie können mit Ihren Gefühlen angemessen umgehen -> Sie gewinnen Kontrolle und richtigen Ausdruck nach außen
  • Sie nutzen Gefühle, um langfristige Ziele zu erreichen -> Sie erhalten Kraft für Ihre Zielerreichung
  • Sie können sich in andere einfühlen -> Sie gehen behutsam mit den Gefühlen anderer um
  • Sie sind erfolgreich im Umgang mit anderen -> Ihnen liegt daran, dass andere sich gut fühlen

Entscheidungen "aus dem Bauch heraus"

12.04.2013
Viele Menschen haben nicht die Zeit vor einer Entscheidung viele Fakten zu sammeln, sondern sind gezwungen schnell zu entscheiden, ohne die Sachlage vollständig zu kennen. In dem Fall bleibt nichts anderes übrig, als aus dem "Bauch heraus" zu entscheiden. Dabei kann sich glücklich schätzen, wer die eigenen Gefühle kennt. Denn das ist die Voraussetzung dafür, ihre Kraft zu nutzen, um den richtigen Kurs zu finden. Wer seine Gefühle nicht einordnen kann, ist ihnen leichter ausgeliefert. Die Zeit für die erforderliche Reflexion sollte man sich gönnen.

Verstand versus Emotionen

10.04.2013
Meine guten Entscheidungen kennzeichnet, dass mein Verstand und meine Emotionen für die Entscheidung übereinstimmten. Aber was tun, wenn das nicht der Fall ist? In diesem Fall sammel ich mehr Infos. Hilft das auch nicht zur Entscheidungsfindung, lasse ich die Sache ein paar Tage ruhen. Manches löst sich durch die Zeit und wenn nicht, dann halte ich mich an den Grundsatz, nicht gegen mein Gefühl zu handeln, wenn es nicht zwingend notwendig ist.

Emotionen und Entscheidungen

08.04.2013
Welchen Stellenwert haben Ihre Emotionen bei Ihren Entscheidungen? Gewichten Sie sachliche Argumente mehr als Ihr Bauchgefühl? Haben Sie eine Strategie? Oder entscheiden Sie je nach Situation, ob Ihre Emotionen oder Ihr Verstand entscheidet? Wie sind Ihre bisherigen Erfahrungen damit? Sind Sie aus heutiger Sicht mit Ihrer Strategie eher gut oder schlecht gefahren?

Wie wichtig sind Emotionen?

25.03.2013
Alles, was keine Emotionen auslöst, ist für unser Gehirn wertlos, so Hans-Georg Hänsel. Alle Infos werden, vereinfacht formuliert, in gut-schlecht, wichtig-unwichtig, Lust-Unlust, spannend-langweilig, etc. kathegorisiert. Viele Infos geraten in Vergessenheit, wenn keine eindeutige Zuordnung erfolgt. Was bedeutet das für Ihren Kundendienst, die Fachkräftegewinnung oder Ihr Thema?

Auswirkungen von Fachkräftemangel auf MA

22.03.2013
Besteht in einem Unternehmen schon seit längerer Zeit Fachkräftemangel, ist besondere Achtsamkeit auf die bestehenden Mitarbeiter geboten. Müssen Mitarbeiter einen internen Fachkräftemangel dauerhaft durch Überstunden oder schnelleres Arbeitern kompensieren, besteht das Risiko, dass diese Mitarbeiter "ausbrennen" und evtl. sogar für längere Zeit ausfallen. Die gesunden Mitarbeiter müssen nun noch mehr Arbeit bewältigen, oft ohne Aussicht auf Besserung. Ein Kreislauf, der auf Dauer nicht übelebensfähig ist. Oft kommt der Kreislauf erst zum Stillstand, wenn es nicht mehr weiter geht. Dann sind die Aufwände und Kosten jedoch viel höher, als wenn früher gegengesteuert worden wäre.

Fachkräftemangel und betriebliche Work-Life-Balance

20.03.2013
Was bieten Unternehmen begehrten Fachkräften bzgl. der Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben? Begehrte Fachkräfte haben es nicht nötig für ihre Karriere auf ihr Privatleben zu verzichten, sondern können sich, wenn sie flexibel sind, ihren Arbeitgeber aussuchen. Work-Life-Balance-Maßnahmen werden bei dieser Entscheidung immer wichtiger. Für Unternehmen geht es hierbei nicht nur um die Fachkräftegewinnung, sondern auch darum seine Mitarbeiter zu halten. Eine hohe Mitarbeiterfluktation wirkt sich nicht nur auf die Außenwahrnehmung eines Unternehmens aus, sie ist auch kostenintensiv. Diese lassen sich verschiedenen Studien zufolge mit Hilfe von Work-Life-Balance-Maßnahmen reduzieren.

Fachkräftemangel und Unternehmenskommunikation

18.03.2013
Unternehmen brauchen die besten Mitarbeiter für ihre Herausforderungen. Aber wie bekommt man die? Ich empfehle einen Ansprechpartner für Bewerber, der für Fragen zur ausgeschriebenen Stelle telefonisch auch erreichbar ist. Dafür eignet sich die Angabe eines Zeitfensters. Außerdem kann mit Hilfe eines AB ein Rückruf angeboten werden. Der Grund hierfür ist Folgender: Im ersten Gespräch können schon viele Fragen geklärt werden. Der Ansprechpartner kann sich Notizen zum Interessent machen, die später im Bewerbungsprozess hilfreich sein können. Unternehmen mögen ihre Gründe haben, auf die Angabe einer Telefonnummer zu verzichten. Das wirkt allerdings anonymer. Manchen Bewerber mag es sogar von einer Bewerbung abhalten. Eine Bewerbung zu schreiben, ist zeitaufwendig. Da ist es nur verständlich, dass vorher persönliche Fragen zur Stellenausschreibung geklärt sein möchten. 

Fachkräftemangel und Bewerbungsmanagement

15.03.2013
In letzter Zeit ist mir immer wieder aufgefallen, wie viele Unternehmen von ihren Bewerbern erwarten, ein Online-Formular auszufüllen. Das kann bis zu 30 Min. Zeit kosten. Informationen, die im CV stehen, müssen nochmal mühsam einzeln eingetippt werden. Eine E-Mail-Adresse zum Versenden der Infos wird häufig auch nicht geboten. Wie kann ein Unternehmen, welches zeitorientiert handelnde Mitarbeiter sucht, schon den ersten Kontakt so zeitverschwendend gestalten? Mich würde dieser Prozess abschrecken, da das Unternehmen meine Zeit unnötig verschwendet. Die Frage ist, ob mit diesem Prozess begehrte Fachkräfte von einer Bewerbung abgeschreckt werden? Es gibt ja schließlich auch Unternehmen, die diesen Prozess zeitsparender gestalten.

Informationsfluss zwischen Mitarbeitern

13.03.2013
Neulich rief ich in einem Betrieb an, der aus drei Mitarbeitern besteht. Herr Müller war nicht zu sprechen. Auf die Frage, in welchem Zeitraum ich denn Herrn Müller erreichen könnte, erhielt ich die Antwort: "Das weiß ich nicht, da er immer arbeitet, wenn ich nicht da bin." Ein Rückruf wurde mir nicht angeboten. Es scheint so, als würden sich die beiden Mitarbeiter generell die Schichten teilen. Bei so einer Regelmäßigkeit finde ich es umso erstaunlicher, dass die Zeitfenster der Erreichbarkeit dem Kunden nicht genannt werden können. Bei mir erzeugte es das Gefühl, der Betrieb sei nicht besonders gut organisiert. Bekommt ein Betrieb die einfachsten Dinge nicht geregelt, wie wird er dann erst mit komplexen Aufgaben umgehen? In einem kleinen Team sollten Absprachen untereinander zur Erreichbarkeit, Projekten und Kunden selbstverständlich sein.

Kunden- (Dienst) der keiner ist

11.03.2013
Das Wort Kundendienst beinhaltet den Begriff Dienen. Dies wird meiner Erfahrung nach aber häufig völlig vernachlässigt. Oft konzentriert sich der Kundendienst nur auf das Verdienen und Verkaufen ohne dienen zu wollen. Ein Bsp. hierfür: Es ist ein Unterschied, ob der Verkäufer den Kunden das gewünschte Produkt selber suchen lässt oder ihn zum entsprechenden Ort begleitet. Meiner Meinung nach sollte der Kundendienst zuerst Dienen, das Verdienen kommt dann wie von selbst. Ein Kunde der nicht bedient wird, verliert die Lust zum Kaufen, wechselt zur Konkurrenz oder verbindet möglicherweise unangenehme Gefühle mit dem Service oder Unternehmen.

Wochenende

08.03.2013
Das Wochenende steht vor der Tür. Wieviel Zeit haben Sie schon verplant? Gibt es noch Freiraum zum Entspannen? Oder haben Sie auch eine To-do-Liste fürs Wochenende, die neben dem Essen und Schlafen kaum Freiraum zulässt. Wie wärs einfach mal Zeit fürs nichts tun einzuplanen? Ihnen fällt das schwer? Dann ist es höchste Zeit, damit anzufangen. Lassen Sie sich überraschen, was passiert, wenn Sie "nur" sich selbst antreffen.

Ihre Work-Life-Balance?

06.03.2013
Wie stehts um Ihre wöchentliche Work-Life-Balance? Sagen Sie sich "nach dem Projekt" wird es besser? Vorsicht, dass sich hier nicht das ständige Aufschieben einschleicht! Beginnen Sie lieber heute damit, für die kommenden Wochen tägliche Ruheinseln zeitlich zu planen. Schriftliches terminieren im Kalender unterstützt Sie bei der Umsetzung.

Gedankenkreisen

01.03.2013
Lassen Ihre Gedanken Sie manchmal nicht mehr los? Versuchen Sie in einer solchen Situation ein paar mal laut "Stop" zu sagen. Hilft das nicht weiter, hilft häufig das Aufschreiben der Gedanken oder das Aufzeichnen der Situation. Dabei geht es nicht um Kunstwerke, sondern die Situation zu verarbeiten und irgendwo (hier auf dem Papier) "abzulegen". Das ist häufig besser, als destruktiven Gedanken freien Lauf zu lassen oder zu unterdrücken. Unterdrückte Gedanken, werden häufig nur noch stärker. Die Zeichnung kann jedes mal ergänzt werden, wenn einem noch etw. einfällt.Wie ist Ihre Erfahrung damit?

Wirkung der Gedanken

27.02.2013
Viel zu häufig unterschätzen wir die Macht unserer Gedanken. Dabei beeinflussen sie nicht nur unsere Gefühle, denn nicht die Situation als solche ist beunruhigend, sondern wie wir sie bewerten. Die Gefühle wiederum beeinflussen unser Handeln und damit unsere Ergebnisse von morgen. Und das alles begann mit unseren Gedanken.

Problem- oder Lösungsorientiert

25.02.2013
Viel zu oft fokussieren wir Probleme und Schwierigkeiten, anstelle unserer Ziele und Wege, die uns zu ihnen bringen. Welcher Fokus überwiegt bei Ihnen? Bringt Sie das weiter? Eine kleine Erinnerung nahe des Arbeitsplatzes kann uns helfen, uns auf unsere Ziele, Visionen und Möglichkeiten zu besinnen, wenn wir im Alltag "überschwemmt" werden.

Barrierefreie Reden

22.02.2013
Ein Rednerpult wirkt auf mich wie eine Barriere zwischen Redner und Publikum. Zwischen diesen beiden kann es Distanz aufbauen. Daher empfehle ich, das Rednerpult nur für Augenblicke aufzusuchen, bspw. wenn man auf den Laptop sehen oder seine Unterlagen sortieren möchte. Was gibt es noch für Barrieren zwischen Redner und Publikum, die vermieden werden können?

Redner hinter Stehpult

21.02.2013
Bei Vorträgen fällt mir immer wieder auf, wie Redner hinter einem Pult stehen. Häufig werden dabei die Hände mit gestreckten Armen während der gesamten Rede auf dem Pult abgestützt. Das wirkt, als brauche der Redner eine Stütze zum Stehen. Oft ist der Laptop aufgeklappt, was häufig dazu führt, dass man gerade noch den Kopf des Redners sieht. Für einen kurzen Augenblick mag das der Rede nicht schaden, bleibt die Person jedoch während des gesamten Vortrags hinter dem Pult stehen, verliert die Rede damit an Dynamik. Vergleichen Sie mal das deutsche Kanzlerduell mit dem amerikanischen. Letzteres wirkt durch die natürliche Bewegung der Redner viel dynamischer und unterhaltsamer. Viele Zuhörer können dadurch länger aufmerksam bleiben.

Komplimente geben

17.02.2013
Verteilen Sie gerne Komplimente? Komplimente können wie die Sonne, die das Eis zum schmelzen bringt, wirken. Aber Vorsicht! Komplimente können auch das Gegenteil bewirken, z. B. "Heute siehst Du aber gut aus". Manche Äußerung, die als Kompliment gemeint ist, kommt beim Anderen nicht so an. Ein Kompliment sollte angemessen zur Situation und der Beziehung sein.

Persönliche Komplimente

13.02.2013
Wie reagieren Sie auf Komplimente wie "Sie tragen heute ja eine schöne Krawatte"? Eine Möglicheit ist: "Ach, nur heute?" Manchmal nennt die gelobte Person die Marke, den Kaufort oder den Preis. Eine andere Möglichkeit lautet: "Oh, dankeschön" und zu lächeln. Diese Reaktion sagt mir am meisten zu, und Ihnen?

Umgang mit Komplimenten

11.02.2013
Kürzlich war ich auf einer Feier und lobte den Gastgeber bzgl. seiner Wohnungseinrichtung. Prompt kam die Antwort: "Danke gleichfalls". Wie wirkt das auf Sie? Auf mich wirkt es wie eine Floskel und damit unpersönlich. Ganz anders wirkt hingegen: "Danke für das Kompliment" oder "schön, dass Du Dich hier wohlfühlst". Wie reagieren Sie auf Komplimente?

Macht der Gewohnheit

08.02.2013
Was kann man tun, wenn die eigenen Gewohnheiten perfektionistischen Handelns so stark sind, dass ein Wechsel zum "Zeitmanager" sehr schwer, gar unmöglich erscheint? Hier hilft vielleicht das Eisbergmodel. Die Spitze des Eisbergs verdeutlicht alle sichtbaren Ergebnisse unseres Handelns und Denkens. Unter der Wasseroberfläche liegen unsere Überzeugungen, Werte und Sichtweisen. Reflektieren Sie diese mal in Bezug auf Ihr perfektionistisches Verhalten. Erzielen Sie damit einen Gewinn für sich? Oder zahlen Sie eher einen Preis? Was überwiegt bei Ihnen? Notieren Sie Ihre Erkenntnisse.

Vom Perfektionisten zum Zeitmanager

06.02.2013
In manchen Bereichen sind wir Perfektionisten, in Anderen gute "Zeitmanager". Mein Vorschlag: Notieren Sie alle Bereiche, die Ihnen spontan zu den jeweiligen Kategorien einfallen. Anschließend blicken Sie auf Ihre Einteilung. Gibt es Bereiche, wo Sie die Kategorie wechseln könnten, um somit mehr Entspannung in Ihren Alltag zu bringen? In welchen Bereichen sind Sie perfektionistisch, obwohl der "Zeitmanager" Sie weiter bringen würde?

Zeitmanager & Perfektionist

04.02.2013
Die beiden vertragen sich nicht gut. Der Perfektionist findet stets Verbesserungsmöglichkeiten und ist deshalb später oder nie fertig. Der "Zeitmanager" schließt Aufgaben ab, auch wenn sie nicht 100% sind. Der Perfektionist misstraut sich selbst, kontrolliert ständig. Der "Zeitmanager" arbeitet die Aufgaben nacheinander ab und kontrolliert höchstens einmal. Der Perfektionist kann schlechter delegieren, denn so perfekt wie er, arbeiten andere nicht. Der "Zeitmanager" kann besser delegieren, verliert sich nicht in kleinen Details und behält das Gesamtergebnis im Blick. Wo finden Sie sich wieder?

Kontaktanfragen

01.02.2013
Wie geht man professionell mit Kontaktanfragen, bspw. in XING, um, die man nicht bestätigen möchte? Ist es unhöflich diese abzulehnen? Ich finde es freundlicher eine höfliche Begründung für das "Nichtverbinden" zu geben, als eine Kontaktanfrage zu ignorieren. Sehen Sie beruflich keine Schnittmenge, könnte eine Begründung bspw. so aussehen. "Vielen Dank für Ihre Kontaktanfrage... In unserem beruflichen Profil kann ich wenig Schnittpunkte erkennen, daher möchte ich mich momentan nicht mit Ihnen verbinden. Gerne lasse ich mich vom Gegenteil überzeugen". Ein Gruß und Ihr Name gehört noch dazu. Jetzt ist der andere dran. Die wenigsten werden sich die Mühe machen, Sie vom Gegenteil zu überzeugen.

Kontaktaufnahmen

31.01.2013
Muss man eigentlich auf jede Kontaktaufnahme in sozialen Netzwerken reagieren? Es hängt davon ab, welche Plattform Sie nutzen u. aus welchen Gründen. Ganz allgemein ist es höflicher eine Anfrage zu beantworten, als sie zu ignorieren. Die Reaktion muss meines Erachtens nach nicht innerhalb weniger Tage passieren, ich denke: lieber spät, als überhaupt nicht. Warum? Man kann nie wissen, wo in in welchem Kontext man sich über den Weg läuft. Stellen Sie sich vor, Sie stehen in netter Runde und werden von jemandem darauf angesprochen, dass Sie die Anfrage in XING noch nicht beantwortet haben. Wie würden Sie sich vor den anderen fühlen?

Social Media Kontakt

29.01.2013
Auch in E-Mails und sozialen Netzwerken, wie XING, ist es für den Leser schön, wenn er so professionell angeschrieben wird, wie in einem Brief. Dazu gehört eine Anrede, thematisch sinnvolle Absätze, Beachtung der deutschen Rechtschreibung, ein Abschiedsgruß und der Vor- und Zuname des Verfassers. Abkürzungen sollten nur verwendet werden, wenn sie allg. bekannt sind. Dies gilt nicht für Abschiedsgrüße und die Namen des Verfassers. Mit der Beachtung dieser Regeln zeigen Sie dem anderen, dass Sie sich Zeit für ihn nehmen und unabhängig von der Kommunikationsform Ihren Stil & Respekt bewahren.

Stilvoll Grüßen

27.01.2013
Was gibt es bei der Begrüßung noch zu beachten? Falls ein Handschlag erfolgt, sollte dieser weder zu schlapp noch zu fest sein. Der Blickkontakt darf ruhig ein paar Sekunden dauern und sollte nicht durch eine Sonnenbrille oder andere Gegenstände, z. B. eine Zeitung oder Buch behindert werden. Zu jeder professionellen Kontaktaufnahme gehört ein freundlicher Blick, ohne dass man sich dabei mit etwas anderem beschäftigt. Wer sich am Ende einer Veranstaltung die Zeit für eine nette Verabschiedung nimmt, bleibt nicht nur leichter in Erinnerung. Fehlt die Verabschiedung könnte der Eindruck entstehen, dass man gehetzt ist. Außerdem hat man nochmal die Gelegenheit ein Geschenk zu verteilen; Aufmerksamkeit.

Begrüßung

25.01.2013
Immer wieder gibt es Unsicherheiten bei der Begrüßung. Ich habe auf Veranstaltungen schon erlebt, dass eine Person meinen Gesprächspartner begrüßt, den sie offensichtlich kennt, ohne mich, die unbekannte Person zu begrüßen. Das wirkt nicht nur unsouverän, es ist einfach stillos. Nun hat mein Gesprächspartner die Gelegenheit uns miteinander bekannt zu machen. Anschließend kann er eine Gemeinsamkeit von uns beiden nennen, um eine Verbindung herzustellen und ein "Schweigen" vorzubeugen. Er kann auch wieder zum vorherigen Gesprächsthema zurückkehren. Hier wäre es schön, beide Gesprächspartner "mitzunehmen". Das Beispiel zeigt; es gibt immer wieder Situationen, die Sie "retten" und damit nicht nur Stil sondern auch Herz zeigen können.

Selbstvorstellung

22.01.2013
Wir standen in einer Gruppe von fünf Personen zusammen, als eine neue Person hinzu kam, nenen wir sie Hr. Schiller. Er begrüßte jeden mit Handschlag und sagte jedes mal seinen eigenen Namen dazu. So weit so gut. Als die Gegrüßten ihrerseits ihren Namen sagten, war Hr. Schiller schon dabei die nächste Person zu grüßen. In der Pause kam er dann auf mich zu und stellte sich erneut vor, als hätten wir uns nicht schon vorher miteinander bekannt gemacht. In einer übersichtlichen Runde von 15 Personen etw. seltsam. Wenn man sich ernsthaft für den anderen interessiert, lässt sich das vermeiden. Interessiert man sich nicht für den anderen, wirkt die Begrüßung auf mich wie eine Pflichterfüllung.

Ihre Freizeit

21.01.2013
Die Freizeitindustrie macht häufig den Stress der Berufswelt nach, z. B. können Sie bei einer Kreuzfahrt die ganze Woche so verplanen, dass Sie keine freie Minute haben. Wo bleibt da Ihre "Frei"- Zeit? Meiner Meinung nach brauchen wir diese freie, unverplante Zeit unbedingt, um die Gedanken schweifen zu lassen. Daraus ergeben sich häufig neue Ideen, Lösungen und Erkenntnisse. Wieviel unverplante Zeit haben, brauchen Sie pro Tag?

Was hat der Andere davon?

18.01.2013
Ich bin mit den letzten Details vor der Fertigstellung meines Buches beschäftigt, da rüttelt mich folgender Satz meiner Lektorin wach "Was hat der Leser davon, dass Du diese Angabe machst". Gute Frage! Die sollte ich mir öfters auch beim Schreiben einer E-Mail oder beim Erzählen stellen. Damit vermeidet man, sich nur um sich selbst zu drehen und orientiert sich in Richtung seines Gegenüber. Mal ehrlich: Stellen wir uns diese Frage ab und zu im Alltag?

Mündlich, kurz, präzise

16.01.2013
Sie kennen das; jemand erzählt Ihnen minutenlang eine Story, anschließend wissen Sie nicht mehr genau, um was es ging. Sind Sie in Gedanken abgeschweift? Vielleicht war es auch schwierig den Erzählungen zu folgen oder Sie hatten keine Möglichkeit zwischendurch etwas zu sagen. Häufig zerrt das an unserer Geduld. Was kann man tun? Sie können auf einen Termin verweisen, dass Sie noch X min Zeit haben oder fragen: "Um was geht es Ihnen genau?" Wenn das nicht hilft: "Können Sie mir in 2 Sätzen das Wichtigste sagen?"

Schriftlich, kurz, präzise

14.01.2013
Im Zug beobachtete ein Bekannter neulich folgende Szene; Eine Frau berichtete von ihrer Teilnahme an einer Konferenz. Von ihrem Gesprächspartner wurde sie aufgefordert einen kurzen Bericht über ihre Teilnahme zu schreiben. Daraufhin entgegnete diese: "Dafür brauche ich 1,5 Stunden, ich berichte das lieber mündlich." Zugegeben, pointiert zu schreiben ist kein Kinderspiel, aber machbar und attraktiver. Diverse Übungsmöglichkeiten bieten sich täglich. Es gibt auch Korrespondenztrainings, in denen man pointiertes Schreiben üben kann. Haben Sie schon mal um Feedback zu Ihren Texten gebeten? Sind Sie damit zufrieden? Und wieviel Zeit bräuchten Sie für eine kurze Zusammenfassung Ihrer Konferenzteilnahme?

Fleiß und Aufstieg

11.01.2013
In meinem Bekanntenkreis machte ich neulich folgende Entdeckung. Zwei meiner Freunde arbeiteten beim gleichen Arbeitgeber und verließen diesen zur selben Zeit. Während der Mann nahtlos in das Unternehmen eines Bekannten wechselte, ging die Frau in die Arbeitslosigkeit. Typisch, dachte ich. Er wird sein Netzwerk ausgebaut und gepflegt haben und profitiert nun davon. Von ihr weiß ich, dass sie beim alten Arbeitgeber sehr viel gearbeitet hat. Da kam mir das Sprichwort in den Sinn: "Fleißige Frauen arbeiten, schlaue steigen auf."

Flexibler Kundendienst

09.01.2013
Kennen Sie das, Sie sprechen mit dem Kundendienst, formulieren Ihre Wünsche und erhalten als Reaktion "das ist aber ungewöhnlich" und "so haben wir das noch nie gemacht" oder "wir machen das aber immer so". Die Veränderung ist rasant. Im Kundendienst sollten daher Personen arbeiten, die sich mit Leidenschaft der Veränderung und den Kundenbedürfnissen stellen. Ist diese Leidenschaft nicht vorhanden, stellt sich die Frage, ob das die richtige Position ist.

Positionsbezeichnung

07.01.2013
Neulich las ich unter einem Namen den Zusatz "Spezialist Abwicklung Firmenkunden". Was geht Ihnen dabei durch den Kopf? Ich dachte sofort, oh nein, ich möchte von niemandem gewickelt werden, weder ab- noch umwickelt. Diese Zeiten sind ja zum Glück vorbei. Wie lautet Ihre Positionsbezeichnung? Sympathisch, ansprechend oder eher so, dass man lieber auf Abstand bleibt?